Fotografie Lexikon

…oh ha… so viele Fachausdrücke!?

…hier ein kleines Lexikon:
(Danke Wikipedia!)

JPG

Die Bezeichnung „JPEG“ geht auf das Gremium Joint Photographic Experts Group (im Gebrauch JPG) zurück, das die JPEG-Norm entwickelt hat.
JPG schlägt verschiedene Komprimierungs- und Kodierungsmethoden vor, darunter verlustbehaftete und verlustfreie Kompression, verschiedene Farbtiefen sowie sequenzielle oder progressive Modi (normaler Bildaufbau bzw. allmähliche Verfeinerung). Weithin verbreitet ist nur die verlustbehaftete Komprimierung bei sequenziellem oder progressivem Modus und 8-Bit-Farbkanälen.

Tif

TIF ist, neben PDF und EPS, ein wichtiges Format zum Austausch von Daten in der Druckvorstufe in Verlagen und Druckereien, weil es das von ihnen verwendete CMYK-Farbmodell unterstützt. Außerdem kann man TIF-Bilder mit hoher Farbtiefe (bis zu 32 Bit pro Farbkomponente) speichern, weshalb TIF gern zum Datenaustausch bei der RAW-Konvertierung verwendet wird.
Im Internet wird TIF genutzt, um Anwendern, wie etwa Verlagen, hochaufgelöste Bilder in druckfähiger, verlustfreier Qualität zur Verfügung zu stellen. Dabei wird in Kauf genommen, dass diese Dateien ein Mehrfaches der Größe eines verlustbehaftet komprimierten JPEG-Bildes haben. TIF hat sich so als Quasi-Standard für Bilder mit hoher Qualität etabliert.

RAW

Parameter können später im Zuge der Raw-Konvertierung beliebig gewählt werden. Sämtliche vom Bildsensor erfassten Details bleiben vollständig erhalten.

HDR

Ein High Dynamic Range Image (HDRI, HDR-Bild, „Bild mit hohem Dynamikumfang“) oder Hochkontrastbild ist ein digitales Bild, das große Helligkeitsunterschiede detailreich wiedergibt.

Filter/Overlays

Overlays werden über ein Bild gelegt, zum Beispiel das Hinzufügen von Sonnenstrahlen oder moderne Farbverläufe. Objekte, wie Schneeflocken, Blüten oder Regen. Diese Objekte sind häufig freigestellt (ausgeschnitten). Ein Bild wurde zum Beispiel im Winter aufgenommen, aber es hatte nicht geschneit. Mit einer Schneetextur kann dem Bild nun Schnee hinzugefügt werden.

Künstlerische Bearbeitung mit Overlayern und Stiftwerkzeug
Freisteller

Freistellung bedeutet in der Fotografie, in der Druckvorstufe und in der Computergrafik die Befreiung eines Motivs von einem Hintergrund; die Maske zum Freistellen eines Bildes nennt man in der Fachsprache üblicherweise einen Freisteller. Man schafft das Ausgangsmaterial für Fotomontagen, das Motiv soll also in beliebige andere Bildzusammenhänge eingefügt werden können, ein Grund, weshalb Freisteller in der Werbung eine überragende Rolle spielen.

Panorama

Panoramafotografie ist eine Sammelbezeichnung für unterschiedliche Techniken, mit denen Bilder mit einem sehr großen Blickwinkel hergestellt (Panoramabild) werden können. Dieser kann bis zu 360° betragen, bildet daher also die Umgebung um den Kamerastandort bis hin zur kompletten Rundumsicht ab.

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…für alle Interessierten:

PSD

Adobe-Photoshop-Datei
Adobe Photoshop ist ein Bildbearbeitungsprogramm für (vorrangig) Pixelgrafiken des US-amerikanischen Softwarehauses Adobe Systems. Im Bereich der Bildbearbeitung und Druckvorstufe ist das Programm Weltmarktführer und marktbeherrschend. Photoshop ist Teil der Adobe Creative Cloud, einer Sammlung von Grafik- und Designprogrammen, und wie die meisten anderen Anwendungen von Adobe für die Betriebssysteme Mac OS und Microsoft Windows verfügbar. Die PSD ist eine hochwertige, interne Arbeitsdatei, die niemals zum Verkauf steht und allein die Frage danach bei Grafikern großen Groll auslöst.